SCHILLERNDE BEGEGNUNG
Der kleine Schillerfalter geht auf Tuchfühlung mit dem Menschen
- Der Schillereffekt ist deutlich zu erkennen.
- Foto: Heidrun Rosenberger
- hochgeladen von Heidrun Rosenberger
Seinen Namen "SCHILLERFALTER" verdankt der seltene Schmetterling einem optischen Phänomen. Sitzt er im Schatten, wirkt er unauffällig dunkelbraun. Trifft jedoch Sonnenlicht im richtigen Winkel auf die Flügel des Männchens, leuchten sie plötzlich tief violettblau auf. Dieser Schillereffekt entsteht - ähnlich wie beim Rosenkäfer- rein physikalisch durch Lichtbrechung an winzigen Luftkammern in den Flügelschuppen.
Es ist wohl ein außerordentlicher Glücksfall, wenn dieser hübsche Falter einem direkt vor die Linse flattert und sich dann auch noch auf dem Arm seines Gegenüber niederlässt und zu posieren beginnt.
Oder doch nicht?
Ist das reiner Zufall oder liegt es gar an dem tollen bunten Shirt, dass diese Person trägt und den Schmetterling magisch anzieht?
Nein, nein, weit gefehlt:
Schillerfalter besuchen fast nie Blüten, um Nektar zu trinken. Stattdessen saugen sie mit Vorliebe an feuchter Erde, Tierkot, Aas oder eben an menschlicher Haut. Sie werden vom Schweiss angelockt, um lebenswichtige Mineralien und Salze aufzunehmen.
Ein Verhalten, das auf den Bildern gut zu erkennen ist.
Eben ein Glücksfall und ein Glücksmoment!!!
Privatperson:Heidrun Rosenberger aus Heilbronn |
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