Zusammenarbeit Rotary und Hoffnungsträger
Schattenspender fürs Hoffnungshaus Öhringen
- Foto: Rotary Club Künzelsau-Öhringen
- hochgeladen von Hoffnungshaus Öhringen
Neben finanzieller Unterstützung sozialer Projekte im In- und Ausland engagiert sich Rotary Club Künzelsau-Öhringen auch mit sogenannten „Hands-on-Aktionen“. Dabei bringen die Clubmitglieder ihre Zeit und Tatkraft ganz praktisch ein. Ein solches Engagement fand am vergangenen Samstag im Garten des Hoffnungshaus Öhringen statt.
Dort installierten Mitglieder des Rotary Clubs gemeinsam mit Bewohnenden des Hoffnungshauses vier großformatige Sonnenschirme, die künftig für angenehmen Schatten sorgen. Die jeweils drei mal vier Meter großen Schirme mussten fachgerecht im Boden verankert werden. Ausgerüstet mit Hilti, Schaufeln und weiterem Werkzeug ging es am Nachmittag motiviert ans Werk. Dank guter Vorbereitung und Teamarbeit standen die neuen Schattenspender bereits nach rund einer Stunde.
Die anwesenden Familien zeigten sich sehr erfreut über die sichtbare Unterstützung.
Das Hoffnungshaus Öhringen ist Teil der Hoffnungsträger Stiftung, die durch ihre Vertreterin Stefanie Köppl‑Rau vor Ort begleitet wurde. Das Konzept von Hoffnungsträger Hoffnungshaus® zielt darauf ab, Menschen verschiedener Generationen, Kulturen und Religionen in einer aktiven Hausgemeinschaft zusammenzubringen. In Baden-Württemberg gibt es derzeit 12 Standorte mit rund 800 Bewohnerinnen und Bewohnern, einer davon in Öhringen mit drei Gebäuden.
Die Leiterin des Öhringer Standorts, Michaela Dorsch, hatte das Projekt bereits vor einigen Wochen im Mittagsmeeting des Rotary Clubs vorgestellt. Im Mittelpunkt stehen Sozialraumgestaltung, gelingende Kommunikation auf Augenhöhe und gegenseitiges Lernen – mit einem klaren Schwerpunkt auf Bildung.
Eine gute Vernetzung in der Region ist ein zentrales Anliegen des Hoffnungshauses. Sie bildet die Grundlage dafür, dass konkrete Unterstützung wirksam ankommt. Wie lebendig dieses Miteinander ist, zeigte sich an diesem Nachmittag ganz praktisch: In harmonischer Atmosphäre nutzten mehrere Hoffnungshaus-Familien den Austausch mit den Rotariern – bei selbstgebackenen Köstlichkeiten, erfrischenden Getränken und nun gut geschützt im neuen Schatten der Sonnenschirme.
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