Schwäbischer Albverein Brackenheim
Stadtführung in Asperg
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16 Teilnehmer vom Schwäbischen Albverein Brackenheim und Bönnigheim nahmen an der diesjährigen Stadtführung in Asperg teil. Die Stadt liegt am Fuße des Hohenasperg, landläufig wird er oft als der höchste Berg Deutschlands bezeichnet - man ist schnell oben, aber man braucht oft Jahre bis man wieder runter kommt.
Doch nun zur Stadt selbst. Asperg liegt im Strohgäu und hat ca. 14000 Einwohner. Die Stadt hat eine keltische Vergangenheit mit dem Fürstensitz Hohenasperg. Bedeutende Funde waren die beiden Prunkgräber Grafenbühl und Kleinaspergle. Die Stadt hat eine wechselvolle Geschichte hinter sich. Im Jahr 819 wurde sie erstmals urkundlich in einer Urkunde des Klosters Weißenburg erwähnt. Aus dem ehemaligen Klosterhof am Fuße des Hohenaspergs ist dann ein Dorf gewachsen. Es war eine stets wechselvolle Geschichte und Asperg breitete sich langsam aus. Im dreißigjährigen Krieg wurde Asperg belagert und die Bevölkerung floh in alle Richtungen. Kurz vor Ende des 30järigen Krieges zerstörte ein gewaltiges Feuer einen Großteil der Häuser. Asperg wurde wieder aufgebaut und erhielt Stadtrechte. Diese wurden später auf herzoglichen Befehl wieder aufgehoben und das dauerte bis 1875 an. Dann wurde Asperg erneut zur Stadt erhoben. Nach Ende der interessanten Ausführungen des Stadtführers gab's vor dem Nachhauseweg noch Kaffee und Kuchen .
Organisation:Schwäbischer Albverein Ortsgruppe Brackenheim aus Brackenheim |
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