Schwieriges Vereinsjahr wurde gut gemeistert

Der Chor eröffnete traditionell die Jahreshauptversammlung beim "Liederkranz" Güglingen
Güglingen: Herzogskelter | Bei der 183. Jahreshauptversammlung des Gesangverein „Liederkranz“ Güglingen (GLG) hat die Vereinsleitung Rückblick auf 2019 gehalten und den Blick nach vorne gerichtet. Unschwer war bei den Referaten der Vorstandschaft herauszuhören, dass man seit der letzten Hauptversammlung mit großen Problemen zu kämpfen hatte. Dank einer entsprechenden Energieleistung der Führungsmannschaft hat man aber das Vereinsschiff wieder auf Kurs gebracht und die Weichen für die Weiterentwicklung des 1837 gegründeten Vereins in die richtige Richtung gestellt.
In ihrem Jahresbericht stellte die 1. Vorsitzende Rosaline Tietz in den Vordergrund, dass man in den zurückliegenden 12 Monaten große Schwierigkeiten hatte, den GLG auf Kurs zu halten. Zum einen verstarb der erfahrene Vereinskassier Rolf Wöhr – eine Nachfolge konnte nicht gefunden werden. Also musste die 1. Vorsitzende diesen Job selber übernehmen. Hinzu kam, dass man nach halbjähriger Vorbereitung auf das Jahreskonzert des GLG kurz vor dem geplanten Termin im Oktober der bisherige Dirigent auf eine Art und Weise „ausgestiegen“ ist, die für große Unruhe gesorgt hat und zur Absage des Konzert führte.
Die gemeinsamen Bemühungen der Vorstandschaft haben aber ebenso kurzfristig wieder zum Erfolg geführt. Mit Timo Ducati, einem Musik-Pädagogen, der am Gymnasium in Eppingen unterrichtet und dort den Jugend-Kammerchor der Schule leitet, konnte ein Nachfolger für das Dirigat gefunden werden.
Auch bei der Kassenlage hatte sich abgezeichnet, dass der GLG dauerhaft nicht von der Substanz leben kann. Damit der vorhandene Kassenstand nicht jedes Jahr kleiner wird, haben sich die aktiven Mitglieder spontan dazu bereit erklärt, einer Beitragserhöhung bei den Chormitgliedern von bislang 30 auf 60 Euro zuzustimmen und so Hilfe zur Selbsthilfe bei den Vereinsfinanzen zu leisten. Unangetastet bleiben die Beiträge für die nicht aktiven Mitglieder. Sie steuern wie bisher 22 Euro pro Jahr zur Stabilisierung der Kassenlage bei.
Bei den Wahlen wurde Rosalinde Tietz als 1. Vorsitzende in ihrem Amt bestätigt. Gerda Hinz, Eberhard Frank und Ingrid Herzog wurden als Ausschuss-Mitglieder ebenfalls wieder gewählt. Als Vertreter der passiven Mitglieder wurde Günther Plötzner neu gewählt. Die Kassenprüfer Walter Schön und Werner Stuber erhielten ebenso das einstimmige Votum der anwesenden Mitglieder. Alle Funktionsträger wurden auf 3 Jahre in ihre Ämter gewählt.
Breiten Raum nahm danach die Aufgabenverteilung der Position Schriftführer ein. Die differenziert dargestellten Betätigungsfelder werden von Gerhard Wörz (Mitgliederverwaltung), Rolf Sachsenheimer (Medien-Kontakte), Renate Wegner und Barbara Frank (Ehrungen/Geburtstagsbesuche), Rosalinde Tietz (Pressearbeit), Reinhard Wennrich (Vereinsprotokolle, Konzert-Einladungen und Gerda Hinz (laufende Büro-Arbeiten) im Team übernommen. -rob/Foto: Roland Baumann
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