"Ich war in vieler Augen doch nur eine unnötige Beigabe zu Kandinsky“

Gruppe der Diakonie auf dem Weg ins Lenbachhaus München zur Gabriele Münter Ausstellung. Gabriele Münter ist die bekannteste Malerin des Blauen Reiters, ihre Werke hängen in Museen weltweit, die meisten aber in München
Heilbronn: Diakonisches Werk |

notierte Gabriele Münter 1926 in ihrem Tagebuch.

Im Lenbachhaus München wurde dieser großen Künstlerin eine umfassende Ausstellung gewidmet. Für eine Gruppe "Garbiele Münter" Freunde hat Brunhilde Marx für die Diakonie eine Fahrt nach München organisiert, um diese einmalige Ausstellung zu besuchen. „Dass sie es als Künstlerin nicht leicht hatte, hängt nicht damit zusammen, was sie als Künstlerin gewesen ist, sondern eindeutig damit, dass sie eine Frau gewesen ist“ so Kurator Matthias Mühling. Sie durfte keine Akademie besuchen und nahm an Privatschulen Mal- und Zeichenunterricht, aber sie war stark und unabhängig genug mit dem damals verheirateten Kandinsky eine Beziehung einzugehen, in der sie nicht nur Geldgeberin, sondern auch ebenbürtige Künstlerin war. Sie hat sich vor und nach Kandinsky ihrer Kunst gewidmet, ist unbeirrt ihren Weg gegangen und sie hat sich durchgesetzt. Gabriele Münter ist zu ihren Lebzeiten berühmt geworden und hat an den wichtigsten Ausstellungen des 20. Jahrhunderts teilgenommen. Nach über zweistündiger Führung blieb noch Zeit für einen Stadtrundgang und natürlich durfte auch ein Besuch von Dallmayr nicht fehlen. Noch ein paar Gewürze bei Schuhbeck gekauft und dann ging es ins Tal zum Dürnbräu, wo der Tag bei guter bayrischer Küche ausklang.  
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