Sagen und Kraftorte, Heil- und Küchenkräuter und Rezepte für daheim

Wiese mit Spraynelken
Neckarsulm: Bauhaus-Parkplatz | Eine Weiterbildung der besonderen Art erwartete die Neckarsulmer Naturfreunde bei ihrem Treffen mit Frau Neumeier. Bei einer kleinen Wanderung zum Kaltenbrunner See, einem hochmoorigen Fischweiher, lernten wir die Heil- und Würzkräuter am Wegesrand (Ackerschachtelhalm, Baldrian, Faulbaum, Gänsefingerkraut, wilder Kümmel und viele Andere) kennen. Frau Neumeier erklärte uns die Pflanzen und ihre Anwendung bzw. ihre Verarbeitung.
Bei einer Rast auf einer Waldlichtung informierte uns Frau Neumeier auch über die Allgäuer Kraftorte. Bei einem selbstgemachten Holundersirup und Brot mit Kräuterkäseaufstrich (Kräuter natürlich selbst gesammelt) staunten wir nicht schlecht. Dass man in der Nähe von Brenneseln besser kein Picknick macht, überrascht ja nicht besonders, der Grund hierfür aber schon. Brenneseln sind Strahlensucher und weisen als solche auf einen Platz hin, der für gute Energie ganz schlecht ist. Auch Bäume, die besonders auffällig wachsen, verdreht sind oder im Bogen wachsen, machen dies nicht aus Jux und Tollerei, sondern sind von horizontaler Strahlung beeinflusst. Bei unseren Betrachtungen spielten keltische und andere vorchristliche Nutzung eine große Rolle, profan ausgedrückt kann man zusammenfassend wohl sagen, dass Plätze, die unseren ganz frühen Vorfahren wichtig waren, auch heute noch Andachtsstellen sind.
So ganz konnte die Mehrheit der Reisegruppe nicht überzeugt werden, aber an der Meditation machten alle mit, wenn auch bei striktem Fotografieverbot.
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