Bienenzuchtverein Hohenlohe-Öhringen
Blick hinter die Tore des Öhringer Wasserwerks
- Foto: Bienenzuchtverein Hohenlohe-Öhringen
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An der Straße zum Hausberg der Öhringer, dem Golberg, liegt unscheinbar das Wasserwerk. Obwohl jeder Bewohner der Großen Kreisstadt das Gebäude kennt, können nur wenige einen Blick hinter die gut gesicherten Türen werfen. Der Bienenzuchtverein Hohenlohe-Öhringen erhielt eine Einladung zur Besichtigung und folgte dieser gerne.
Sehr freundlich wurde die Gruppe von Betriebsleiter Christ empfangen, er ist für die technische Infrastruktur und die Einhaltung der strengen Trinkwasserverordnung verantwortlich. Christ erläuterte der Besuchergruppe die Gewinnung, Reinigung, Enteisung, Entkeimung, Speicherung und Verteilung des Wassers. Überrascht waren die Besucher, als sie hörten, daß nur etwa 30% des Öhringer und Neuensteiner Trinkwassers aus eigenen Quellen stammt. Aus Kostengründen ist es das Bestreben der Verantwortlichen, diesen Anteil zu erhöhen.
Die Fragen der Besucher drehten sich oft um Alltagsthemen wie die hohe Wasserhärte (um 16), den teilweise zu geringen Wasserdruck oder das Verhalten bei Stromausfall, was einen Stillstand der Pumpen zur Folge hat. Christ hob die hohe Qualität des Trinkwassers hervor. Nachdem der Hahn geöffnet und das Wasser etwas laufen gelassen wird, kann es bedenkenlos getrunken werden.
Die Führung verdeutlichte den enormen technischen und personellen Aufwand, der hinter dem scheinbar einfachen Aufdrehen des Wasserhahns steckt. Dank der Expertise des Betriebsleiters und seines Teams ist die Versorgung mit Trinkwasser rund um die Uhr, auch bei Stromausfall gesichert.
Organisation:Bienenzuchtverein Hohenlohe-Öhringen aus Öhringen |
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