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Öhringen feiert dieses Jahr das 10 jährige Jubiläum der Landesgartenschau. Den Auftakt machte die „Öhringer Woche“ vom 30. April bis 4. Mai. In dieser Woche gab es ein vielfältiges Programm in der Stadt. Für die Besucher gab es viele Events, Mitmachprogramme und Führungen. Ich habe mich für eine historische Themenführung entschieden. Die Stadtführerin Fr. Lenz hat uns sehr unterhaltsam im historischen Gewand einer Bürgersfrau des 16./17. Jahrhunderts durch die Stadt geführt. Dabei hat sie uns erzählt wie das Leben in dieser Zeit so war. Was man durfte und was man tunlichst unterlassen musste. Welche Gesetze es gab und wie die Bestrafungen für Übertretungen ausgesehen haben. 90 Minuten lang hat sie die Gäste der Führung durch die historische Innenstadt geführt und uns in diese Zeit zurück versetzt. Durch die vielen Anekdoten und die unterhaltsamen Geschichten ging die Zeit wie im Flug vorüber und mir hat diese Führung sehr viel Spaß gemacht. Ein großes Lob an die Gästeführerin Fr. Lenz für die schöne Führung und an die Stadt Öhringen für das schöne Programm in der "Öhringer Woche". Nach der Führung bin ich dann noch ein bisschen durch die Stadt geschlendert und durch den Hofgarten wieder zurück zum Parkplatz. Schon letztes Jahr habe ich an einer Führung durch Öhringen teilgenommen. Deswegen habe ich dieses Mal versucht mich beim fotografieren ein wenig zurück zu halten. Link zur Führung von 2025: Stadtführung 2025. Auch die Heimatreporter haben sich schon in Öhringen getroffen und zusammen den Hofgarten erkundet. Hier den Link zum damaligen Heimatreportertreffen: Heimatreportertreffen in Öhringen 2022. Öhringen ist wirklich immer wieder einen Ausflug wert!
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Ich besuchte mit Freunden das Weinbaumuseum Erlenbach-Binswangen. Das Museum besteht schon seit den achtziger Jahren in der Deutschordenskelter aus dem Jahr 1574, die ursprünglich als Zehntscheuer errichtet wurde. Nach dem Zusammenschluss der Weingärtnergenossenschaften Heilbronn, Erlenbach und Weinsberg wurde das Gebäude nicht mehr zum Keltern der Trauben benötigt und so entstand die Idee ein Museum einzurichten. Durch die Jahre etwas in Vergessenheit geraten, wurde die Ausstellung nun durch...
Im Juni laden die ehrenamtlichen Stadtführerinnen und Stadtführer der Lokalen Agenda 21 Leingarten zu zwei außergewöhnlichen Rundgängen ein, die Geschichte lebendig machen und Türen öffnen, die sonst oft verschlossen bleiben. Diese Führungen finden nur einmal im Jahr statt. Am Donnerstag, den 11. Juni 2026, beginnt um 18 Uhr die Führung „Von Kirch zu Kirch – Schluchterns Geschichte zwischen den Kirchen“, die an der katholischen Pankratiuskirche in der Bergstraße startet. Der Weg führt von der...
In diesem letzten Teil von meinem Schlossgartenbesuch möchte ich euch das für mich faszinierendste Bauwerk vorstellen. Die Gartenmoschee mit dem türkischen Garten. Bei diesem Bauwerk zeigt sich, dass der Kurfürst ein weltoffener und toleranter Herrscher war. Aber er folgte auch dem Modetrend der damaligen Zeit, die zunehmend Interesse an der arabischen Welt zeigte. Auch dieses Ensemble wurde von Nicolas de Pigage geplant und zwischen 1776 bis 1795 erbaut. Geplant war diese Moschee nie als...
Noch immer tief beeindruckt vom Badehaus ging mein Weg nun zum Naturtheater mit Apollotempel. Auch dieses Ensemple schuf Nicolas de Pigage zwischen den Jahren 1761 bis 1775. Auf einem künstlich geschaffenen Felsen erhebt sich ein Rundtempel über dem Theater. Der Tempel ist Apollo, dem Gott des Lichts und der schönen Künste, geweiht. Aus Marmor steht er lyraspielend in der Mitte des Tempels. Entweder über unregelmäßige Stufen oder aber durch grottenähnliche Gänge im Felsenunterbau kann man zum...
Nachdem ich nun das Ende der Welt gesehen hatte, ging es weiter ins nahe gelegene Badehaus. Das Badehaus im Schlosspark ist wohl das einzige Gebäude das zu tatsächlichen Wohn- und Nutzzwecken gebaut wurde. Zwischen 1768 und 1772 ließ sich der Kurfürst diesen ganz privaten Rückzugsort erbauen. Nicolas de Pigage hat auch dieses Gebäude entworfen. Am barocken Hof gab es für den Kurfürst normalerweise keine Privatsphäre. In der Sommerresidenz Schwetzingen ging es schon ein bisschen lockerer zu....
Nachdem ich am nordwestlichen Rand des Parks das römische Wasserkastell und den Tempel der Botanik besichtigt hatte, gings dann weiter wieder Richtung Westen. Der Park ist so groß und durch seine vielen Wege auch recht unübersichtlich. Ich bin zuerst am Bassin der wasserspeienden Vögel angekommen. Hier spiegelt sich eine Fabel nach dem griechischen Dichter Aesop wieder, die besagt, dass der Uhu der einzige Vogel sei der seine Artgenossen tötet. Man sieht in einem Bassin den Uhu wie er einen...
Nachdem ich mich zuvor ein bisschen am Kreisparterre umgesehen hatte, bin ich nun weiter an der Orangerie vorbei zum nordwestlichen Teil des Parks. Dort befindet sich das Römische Wasserkastell mit römischem Aquädukt. Die Arkadenbögen des Aquädukts führen entlang des Leimbachs und dienen damit als Begrenzung des Gartens. Dieses Gebäude wurde schon von Anfang an von Nicolas de Pigage als Ruine geplant und diente als Mahnmal der Vergänglichkeit. Gebaut wurde es von 1779 bis 1780. Versorgt wurde...
Eine andere Stilrichtung - leuchtende Farben - dieselbe Kunstmalerin - ELLEN FRIDENBERG. Eine weitere graue Ortsnetzstation an der Max-Planck-Strasse in Sontheim ist jetzt nicht mehr nur ein Trafohäuschen, sondern eine Leinwand für Kunst, die die lokale Geschichte Sontheims aufgreift. Die historischen Schwarz-Weiss-Zeichnungen heben sich von einem modernen Hintergrund mit strahlenförmigen gelben und blauen Akzenten ab. So präsentiert Ellen Fridenberg die historischen Gebäude Sontheims in einem...
Nach meinem kurzen Rundumblick auf dem Schwetzinger Schlossplatz ging es dann an die Besichtigung des Schlossparks. Schon im Jahre 1350 wurde eine wehrhafte Wasserburg erwähnt. Nachdem der Besitz 1427 an den Kurfürsten Ludwig III. ging, wurde es mehrfach umgebaut und diente als Jagdschloss. Gegen Ende des Dreißigjährigen Kriegs wurde es zerstört. Danach wurde es unter Kurfürst Karl Ludwig wieder aufgebaut und im Pfälzischen Erbfolgekrieg erneut bis auf die Grundmauern zerstört. Seine heutige...
Schwetzingen hat einiges zu bieten. Mein Ausflug hat eigentlich nur dem Schlosspark gegolten. Aber schon vor dem Schloss, auf dem Schlossplatz, sieht man so Einiges. Nicht nur schöne alte Gebäude, sondern auch moderne Kunst. So gibt es dort einige Skulpturen zu sehen. Eine davon ist das "Glücksschwein von Schwetzingen" von Peter Lenk. Es wurde 2016 anlässlich des 1250. Geburtstag von Schwetzingen aufgestellt. Mit dieser Skulptur setzt die Stadt dem Kurfürsten Carl Theodor (*1724 – †1799; reg....
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