Jungscharzeltlager des EJÖ Schied 1

Nach langer Unsicherheit, ob das Zeltlager wegen der Pandemie stattfinden kann, war die Freude umso größer, dass 31 Kinder beim ersten Schiedabschnitt teilnehmen konnten. Anders als die Jahre zuvor, fanden die Vorbereitungstreffen online statt. Trotz der angepassten Umstände haben die 15 Mitarbeiter und die 31 Teilnehmer das Lager unvergesslich gemacht. Unser Lagerthema „Jesus und die Berge“ passte super zur bergigen Landschaft um Forchtenberg und hat uns nicht nur den Glauben nähergebracht, sondern bescherte uns auch eine Pause vom normalen Schul-, bzw. Arbeitsalltag. Unsere Bibelgeschichten wurden dieses Jahr, nicht wie sonst üblich, als Live-Theater aufgeführt, sondern bestanden aus ansprechend gestalteten Videos des Evangelischen Landesjugendwerks in Württemberg, bei denen die Kinder jeden Vormittag in eine neutestamtentliche Geschichte hineinversetzt wurden.
Um den empfohlenen Mindestabstand einzuhalten, hatten die meisten Zeltgruppen nur einen Mitarbeiter, der sich maximal um 5 Kinder kümmern musste. Mit einem gut ausgearbeiteten Hygienekonzept konnten alle Programmpunkte stattfinden und trotz kleineren Einschränkungen hatten alle ihren Spaß. Spiele, wie das Tarzanspiel oder der Kasinoabend durften natürlich nicht fehlen. An dem heißesten Tag konnten uns die Wasserspiele nachmittags eine nötige Abkühlung bringen.
Der Fackelkreuzabend war ein neues Highlight im Programm, der nicht nur die Teilnehmer zum Nachdenken gebracht hat, sondern der auch viel Austausch zwischen den Mitarbeitern bewirkt hat. Zwischen 4 authentischen Berichten von Erlebnissen mit Gott, konnten die Teilnehmer ihre Sorgen und Wünsche auf einen Zettel schreiben, der sinnbildlich an ein Holzkreuz geschlagen und später vor dem Fackelkreuz verbrannt wurde.
Obwohl die alljährliche „Hochzeit“ dieses Jahr leider ausfiel, war der „Bunte Abend“ der perfekte Abschluss für diese geniale Freizeit. Neben sehr ausgeklügelten und begabten Vorführungen der Kinder, begeisterte der Handychor der Mitarbeiter mit Liedern von der Band Queen.
Das Küchenteam überzeugte mit ihren Gerichten auch die größten Schleckermäuler. Außerdem wurde dieses Jahr alle Brote selbst gebacken, wodurch die verschiedenen, täglich frischen, Brotvariationen zu den kulinarischen Highlights zählten. Dabei wurden fast 30 kg Mehl verbacken.
Die klassische Verabschiedung im Abschlusskreis fand zwar ohne Umarmung, aber dafür mit einem herzlichen Ellenbogencheck statt.
Sowohl die Mitarbeiter und die Kinder konnten sich nicht vorstellen, dass während der Coronazeit ein so geniales Zeltlager stattfinden könnte. Auch in dieser schwierigen Zeit konnten wir ein Gefühl von Normalität und Sicherheit vermitteln.
Danke an alle die mitgewirkt und das Zeltlager so legendär gemacht haben.
#schied1forlife
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