Naturfreunde in Forchtenberg

Die Naturfreunde beginnen ihre Besichtigungstour beim Würzburger Tor in Forchtenberg.
Dort, wo Kupfer und Kocher zusammenkommen, schmiegt sich das romantische Städtchen Forchtenberg an einen Bergsporn, überragt von der Burg aus dem 12. Jahrhundert. Unter der Leitung von Karl Mugele spazierten die 22 Wanderfreunde an diesem sonnigen Februartag vorbei an den geschichtsträchtigen Gebäuden und genossen die Vorfrühlingsstimmung. Sie sahen dabei u. a. das Wohnhaus der bekannten Bildhauerfamilie Kern, das Backhaus mit der historischen Turmuhr sowie die Relikte der Stadtmauer und konnten bei ihrem Weg zur Burg auf den Informationstafeln manches Interessante lesen. Auch bekannte Persönlichkeiten fanden Erwähnung, so die Geschwister Scholl, der Hofprediger und Heimatforscher J. C. Wibel oder der Gründungsinitiator der örtlichen Raiffeisenbank R. Gradmann, der sich auch in der Forschung über die Zusammenhänge zwischen Boden, Klima und Vegetation verdient gemacht hat. Bekannt wurde Forchtenberg zudem durch Gipsvorkommen, die den "Gipsapostel" Pfarrer Mayer in Kupferzell für die Verwendung von Gips als Düngemittel inspirierten. Auch der Kartoffel-, Futterrüben- und Mostobstanbaues in Hohenlohe gehen auf ihn zurück. Man fand, dass Forchtenberg durchaus ein lohnendes Ausflugsziel ist. Der informative Nachmittag fand seinen unterhaltsamen Abschluss in einer örtlichen Gaststätte.
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