Amsel
Amselweibchen holt sich die letzten Trauben.

Hast du was dagegen, dass ich mir auch was nehme? | Foto: Daniela Somers
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Täglich mehrmals kommt zur Zeit ein Amselweibchen und bedient sich bei mir an den restlichen Trauben. Die Amsel (Turdus merula) gehört zu der Familie der Drosseln. Ursprünglich war die Amsel ein Vogel des Waldes, wo sie auch heute noch anzutreffen ist. Im 19. Jahrhundert begann sie über siedlungsnahe Parks und Gärten bis in die Stadtzentren vorzudringen und ist zum Kulturfolger geworden. Amseln sind Allesfresser. Überwiegend ernähren sie sich von tierischer Nahrung, wie z. B. Würmer und Käfer.  Aber auch Schnecken, Tausendfüßer und Spinnen stehen auf ihrem Speiseplan. Bei Nahrungsmangel auch kleinere Insekten wie Blattläuse. Auch Früchte und Beeren sind auf ihrem Speiseplan. Zu Beginn der Brutzeit ernähren sie sich vorwiegend von tierischer Nahrung. Ab Mitte Mai steigt der Anteil von Beeren und Früchten bei ihrer Nahrung. Dabei werden die Früchte nach ihrem Zuckergehalt gewählt. Im Winter sind die Früchte des Efeus meist die einzige noch verbliebene pflanzliche Nahrung. Der Efeu ist also nicht nur für die Bienen eine wichtige Pflanze, weil sie am spätesten blüht, sondern auch für die Vögel, weil sie pflanzliche Kost auch im Winter liefert. Obwohl ich auch hin und wieder das Männchen sehe, kommt nur das Weibchen zum Trauben naschen. Obwohl ich nur 3 Meter entfernt sitze. Vielleicht ist sie einfach die Mutigere der Beiden. Denn sie muss ja auch immer aufpassen, dass keine meiner Katzen ihr zu nahe kommt.

Privatperson:

Daniela Somers aus Untergruppenbach

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