Naturschutz geht immer,

nach getaner Arbeit (Foto: Hermann Frisch)
Einsaat einer Bienen und Insektenblühmischung
Durch Corona ist alles andere in den Medien in den Hintergrund gerückt. Die Notwendigkeit Naturschutzmaßnahmen durchzuführen ist aber nach wie vor hochaktuell. Minister Hauk hat dieses Frühjahr in der Hildthalle angekündigt, dass nicht nur Wengerter und Bauern in Zukunft in die Pflicht genommen werden für Insektenschutz mehr zu tun, sondern auch die Kommunen und Privatgärten. Die Stadtgärtnerei, vertreten durch Mike Schmidt, hat dem Schwäbischen Albverein nun eine Fläche im Naherholungsgebiet hinter der Mühlrainturnhalle zur Verfügung gestellt. Die Gemeinderatsfraktion der ABW stellte das Saatgut zur Verfügung. Dies enthielt sehr viele verschiedene Wildpflanzenarten, die für Honigbienen, Wildbienen aber auch für Schmetterlingsraupen und auch den Faltern wichtige Nahrungspflanzen sind. Hier einige Beispiele:
Nachtkerze, Wiesenwucherblume, Hopfenklee, Waid, Färberkamille, Wilde Möhre, Steinklee, Schöllkraut, Lein, Wilde Malve, Inkarnatklee, Königskerze, Wilde Karde, Schöllkraut , Habichtskraut, stinkender Storchschnabel und viele Mehr.
Die Einsaat erfolgte durch Stadträtin und Imkerin Birgit Werner und Naturschutzwart Hermann Frisch von Hand. Die Pflanzen sind ein-, zwei- bis mehrjährig , das heißt, der Streifen wird nicht gemäht, so dass sich auch Schmetterlinge an den Stängeln verpuppen und Wildbienen in der Fläche überwintern können. Die Stadtgärtnerei hat zugesagt, in der kritischen Phase des Keimens der Sämereien, diese zu gießen. Herzlichen Dank dafür. Bericht:Hermann Frisch
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Michael Harmsen aus Weinsberg | 12.05.2020 | 12:32  
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