Kniearthrose - wenn jeder Schritt schmerzt
Großen Anklang fand der in Kooperation von Hohenloher Krankenhaus, VHS Künzelsau und dem Verein der Künzelsauer Seniorinnen und Senioren organisierte Vortrag zum Thema „Knieschmerz? – Therapie bei Kniearthrose“ im Gemeindesaal der St. Paulus Gemeinde in Künzelsau. Jan Dieterich, Chefarzt der Orthopädie und Endoprothetik am Hohenloher Krankenhaus, referierte zu dem Thema, das viele im Alter schmerzhaft belastet.
Als Ursachen für den Verschleiß der Knorpelschicht im Kniegelenk nannte der Chefarzt u.a. altersbedingten Abbau, erbliche Veranlagung, Übergewicht, Fehlstellung der Beine und frühere Verletzungen. Eine Diagnose gewinne man über das Röntgenbild des Knies im Stehen. Eine Operation müsse gut vorbereitet sein durch vorbeugende Maßnahmen. „Fast-Track-Chirurgie“ gewährleiste nach heutigem Stand durch minimal invasive Techniken, Schmerztherapie schon während der Operation und Verzicht auf Wund-Drainage schnelle Erholung und ermögliche einen stationären Aufenthalt von meist nur 3 Tagen. Bei Auswahl des Ersatzkniegelenks forderte Jan Ulrich, ein Teilgelenk (Schlittenprothese) einem ganzen künstlichen Gelenk vorzuziehen, sofern die Kreuzbänder gut seien und der Knorpel nur auf einer Knieseite geschädigt sei, zumal die Operationszeit kürzer sei und weniger Komplikationen aufträten.
Organisation:Verein der Künzelsauer Seniorinnen und Senioren aus Künzelsau |
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