Kreisseniorenrat im Haus Drendel in Orendelsall

Kreisseniorenrat im Haus Drendel; v.l. Rosi Höllwarth, Dr. Wolfgang Jörger, Martin Probst, Dr. Hilde Oechsle, Einrichtungsleiterein Sonja Steinbach, Werner Lämmel

Ein Wohn- und Pflegezentrum besonderer Art lernten die Mitglieder des Kreisseniorenrats beim Besuch im Haus Drendel, Orendelsall kennen.

Pflegebedürftigen Menschen mit vorrangig psychiatrischen und demenziellen Erkrankungen Heimat zu bieten , stelle besondere Herausforderungen an Pflegekräfte, Betreuung und die räumliche Gestaltung des Hauses, betonte Einrichtungsleiterin Sonja Steinbach. Den Bewohnern mit Achtung und ohne moralisierende Grundhaltung zu begegnen, ihre Persönlichkeit auch in schwierigen Begegnungen zu achten und ihre Schwächen zu akzeptieren, fasste Frau Steinbach in dem Satz zusammen, es gehe nicht darum, diese Menschen zu erziehen, sondern ihnen ein Zuhause zu bieten, in dem sie leben können, auch wenn dies nicht immer konfliktfrei möglich sei. So finden in der Einrichtung momentan 96 Personen aller Altersgruppen von 20 bis 90 Jahren Pflege, Betreuung und im Rahmen ihrer Möglichkeiten auch ein aktives Gemeinschaftsleben.
Diskutiert wurden die finanziellen Rahmenbedingungen der Einrichtung, die von Seiten der Kostenträger keinerlei zusätzliche Mittel für die besondere Situation ihrer Bewohner erhält. Mit Stolz verwies Sonja Steinbach auf ein stabiles Stammpersonal und auf den Einsatz ausländischer Pflegekräfte, ohne die das Haus kaum zu führen wäre.
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