Kulturaustausch der besonderen Art: Musik und Kunst mit Simbabwe

Unsere Gruppe in Pro Kunst
Künzelsau: Feuerwache | Es ist Sonntagmorgen, in der Feuerwache in Künzelsau: Während im Hintergrund die Klänge der afrikanischen Mbira – dem traditionellen Musikinstrument aus Simbabwe – leise durch den Raum schweben, sieht man Grüppchen von schwarzen und weißen Menschen konzentriert arbeiten. Mit Farbe auf Holz entstehen im Austausch der unterschiedlichen Kulturen von Deutschland und Simbabwe die phantasievollsten Kunstwerke. Zwei Musiker, Lino und Tawanda sowie zwei Künstler, Tatenda und Eddy aus dem afrikanischen Land begegnen sieben Menschen mit Behinderung, die an einem Projekt der Lebenshilfe "Pro Kunst" teilnehmen. Zusammen mit den beiden Kursleiterinnen, Resi Beekes und Erika Bauer trifft sich die Gruppe einmal im Monat um sich mit den verschiedensten Arten von Kunst zu beschäftigen.
Gemeinsam mit den Simbabwern entstehen aus Schwartenbrettern durch anregende Melodien untermalt mal mit Farbe strotzend oder fragilen feineren Linien unterbrochene, große bunte Holzstelen. Dabei ist der sprachliche Austausch nicht ganz unwichtig, es ist das zwischenmenschliche Miteinander was die Beziehung in kürzester Zeit zwischen den Künstlern wachsen lässt.
Die afrikanischen Künstler sind auf Einladung des Vereins Bongai Shamwari  in Deutschland und wollen durch Ausstellungen, Workshops und Benefizkonzerte die Kultur des afrikanischen Land nach Deutschland bringen. „Für mich ist dieser Austausch etwas ganz Besonderes, verstehen wir uns doch ganz ohne Sprache im intensiven gemeinsame Tun. Das ist eine grenzübergreifende Erfahrung und das leuchten der Augen und die stolze Präsentation der Werke, bestätigt, wie gut es allen gefallen hat,“ fasst Resi Beekes, Leiterin der Gruppe zusammen. Hoffen wir, dass noch viele solcher Begegnungen die Kulturen dieser Welt zusammenwachsen lassen.
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