Senioren 60 plus St. Paulus Kirchengemeinde

„Dem früh besiedelten Ort hoch über den Kocherauen“ wie in alten Schriften zu lesen ist, galt im September der Besuch mit einer Führung durch Stefan Kraut. Die mittelalterliche Burgsiedlung wurde 1096 erstmals urkundlich erwähnt. In seiner langen Geschichte hat Nagelsberg wechselnde Besitzer zu verzeichnen. Das Stift Komburg, die Grafen von Hohenlohe und das Erzbistum Mainz sind dabei in erster Linie zu nennen. 1492 erwarb der Mainzer Erzbischof Berthold den hohenlohischen Anteil. Fortan war Nagelsberg ganz mainzisch und damit katholisch. Bis zur Gegenreformation war es Filiale von Künzelsau und ab 1626 selbstständige Pfarrei. Ab 1620 entstand in Nagelsberg eine jüdische Gemeinde, die am Eingang des Ortes auch eine Synagoge als Gotteshaus hatte. Der Zufall wollte es, dass der Besuch in Nagelssberg am höchsten jüdischen Feiertag, dem Jom Kippur, stattfand.
Am Mittwoch, 17. Oktober 2018 besichtigen die Senioren 60 plus die seltene Ölmühle in Dörzbach. Abfahrt in Fahrgemeinschaften bei St. Paulus um 14.30 Uhr.
Der Termin im November 2018 steht jetzt fest. Am 16. November 2018 um 16.00 Uhr im Gemeindezentrum von St. Paulus erzählt Peter Zürn von seinem Aufstieg im Würth-Konzern. Thema:“ Vom Kollegen zum Chef“. Der Aufstieg in die Konzernführung mit über 70 000 Mitarbeitern weltweit.

Text zum Foto: Führung mit Stefan Kraut durch Nagelsberg.
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