FRAUEN AM TELEFON

Wenn schon nicht persönlich, dann wenigstens über Telefon, war die Devise bei der Frauen Union.
Kreisvorsitzende Hermine Roth hatte Christel Scheichenbauer (Hebammenverband BW) und Hebamme Sabine Frank zur Telefonkonferenz geladen. Die Beiden beklagten u.a. den hohen Personalmangel, wodurch angehende Mütter häufig keine Hebamme finden und bei Schwangerschaft und Geburt ohne fachliche Begleitung und Nachsorge bleiben. „Es geht nicht, Frauen darauf anzuweisen, nach der Entbindung zu fachlichem Rat zweimal wöchentlich mit dem Neugeborenen die Hebammenambulanz aufzusuchen“, kritisierte Scheichenbauer. Hier müssen eindeutig Verbesserungen erreicht werden, hieß es bei der Frauen Union.

Außerdem hatte Leiterin Maria Freihart Gelegenheit, den Pflegestützpunkt Hohenlohe vorzustellen, der seit fast 10 Jahren bewährte Anlaufstelle in Sachen Betreuung und Pflege ist. „Gerade in der Corona-Zeit griffen viele Betroffene auf unsere breite Palette von Beratungsmöglichkeiten zurück“, unterstrich Freihart und verwies auch auf die erschwerte Situation im privaten Pflegebereich. Die vielfältigen Möglichkeiten des Pflegestützpunktes seien vielleicht noch zu wenig bekannt, meinen die CDU-Frauen und wollen für eine bessere Nutzung des Angebots werben.
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