Omas Heilmittel aus moderner Sicht

Apotheker Prof. Dr. Marcus Plehn mit Beispielen von altbekannten Pflanzenheilmitteln in heutiger Darreichungsform
Ja, es gibt sie noch, die Heilmittel aus Wald und Flur und Omas Kräutergarten. Seit Generationen, teilweise seit Jahrhunderten bekannte Pflanzenwirkstoffe stecken in modernen Präparaten und eine Auswahl an Packungen bekannter Markenprodukte hatte Apotheker Prof. Dr. Marcus Plehn zu seinem Vortrag bei den Lauffener LandFrauen mitgebracht. Dazu Bilder von Heilpflanzen und ein Rätsel: 3 Schälchen mit Pflanzenteilen, wer erkennt sie? Was hilft bei Erkältungskrankheiten? Beginnend mit der Nr. 1 unter den Heilpflanzen, der Kamille, die gegen Entzündungen aller Art wirkt, erläuterte er, welche Wirkung die einzelnen Pflanzen, z.B. Sauerampfer, Eukalyptusöl, Süßholz, Isländisch Moos, Thymian usw. haben und in welchen Tinkturen, Tabletten, Kapseln, Lutschbonbons oder Salben zum Einreiben sie enthalten sind. Oder soll das Immunsystem stimuliert werden, um Erreger schneller zu bekämpfen? Auch dafür sind Kräuter gewachsen. Bei Magen-Darmproblemen hilft das Trio Anis/Kümmel/Fenchel, für die Blase gibt es Bärentraubenblätter und Arzneikürbis. Und wenn wieder einmal eine völlig übertriebene Warnung vor einem bewährten Mittel durch die Medien geht: Ruhe bewahren (notfalls mit Passionsblume, Lavendelöl oder Melissengeist) und den Apotheker fragen, der kann das aufklären.
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