Windkraftausbau in Staatlichen Wäldern

MEINUNG

 von Dr. Wolfgang Bommes, Waldenburg, als Leserbrief, zum Artikel vom 22.April 2021 der Hohenloher Zeitung "Windkraftausbau in Staatlichen Wäldern".

WINDKRAFTAUSBAU OHNE RÜCKSICHT auf (Umwelt) Verluste.
Die neue grün-schwarze Regierung will in Baden-Württemberg bis zum Jahre 2025 1.000 Windkraftanlagen primär in staatlichen Wäldern installieren. Als normal denkender Umweltschützer stehen einem da die Haare zu Berge. Wir bauen Windräder, um Co² Emissionen zu reduzieren, und fällen massenhaft Bäume, die Co² absorbieren und Tieren eine Heimat und Menschen ein Erholungsgebiet bieten. Um einen Waldbrand, ausgelöst durch ein Windrad, zu vermeiden, rät der Deutsche Feuerwehrverband zu einem Abstand von 500 m. Das ergibt eine Rodungsfläche von ungerechnet 111 Fußballfeldern pro Windrad (in Worten: einhundertundelf). Wenn man diesen Abstand nicht einhält, nimmt man in Kauf, dass bei einer Havarie der komplette Wald abbrennt mit Gefahr für Leib und Leben. Das Land Thüringen hat im Dezember 2020 u.a. auf Antrag der CDU beschlossen, keine Windräder mehr im Wald zu genehmigen. Ein Vorbild und Lichtblick, leider ohne Nachahmer in unserem Land
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