Busausfahrt in die Luxemburgische Schweiz

Vor dem Schloß Beaufort
 
auf dem Mullerthal Trail
25 Teilnehmer der Ortsgruppe Bad Friedrichshall des Schwäbischen Albvereins nahmen an der 5 tägigen Busausfahrt nach Luxemburg teil. Am ersten Tag ging es für die Gruppe zunächst nach Luxemburg Stadt, wo sie sehr viel Wissenswertes über die Geschichte bei einer 2stündigen Führung erfuhren. Am Nachmittag wanderte die Gruppe noch durch die Teufelsschlucht und über die Irreler Wasserfälle zurück zum Hotel. Beeindruckt von den über 30 m hohen Steilwände und der tollen Landschaft klang der erste Tag aus. Am kommenden Tag stand die erste Etappe des Mullerthal Trail auf dem Programm. Von Echternach über Rosport nach Born. Zunächst wanderten wir gemächlich der Sauer entlang. Bald aber tauchte der Weg ab in den Wald und spektakuläre Felsformationen ließen uns immer wieder erstaunen. die Kulturfreunde besichtigten in diesem Zeitraum die wunderschöne Stadt Echternach mit seiner Basilika. Zur Mittagsrast trafen sich dann wieder beide Gruppen am Bus und es wurde gemeinsam Picknick gemacht. Landjäger, Hausmacher Dosenwurst, Gurken, Tomaten, Käse, es fehlte an nichts. Gemeinsam wanderten dann alle Teilnehmer weiter zur Wallfahrtskapelle Girsterklause. Dort wurden die Kultur Freunde wieder vom Bus abgeholt, während die Wanderer noch über den Girsterbach und den Burresbesch nach Born wanderten. Am Abend konnten wir vom Biergarten aus ein Unwetter beobachten, daß sich ca, 20 km weiter ablud. Leider blieb auch unsere Region in der Nacht nicht von einem Unwetter verschont. 90L/m². Am nächsten Tag mussten wir dann leider feststellen, daß das Unwetter seine Spur der Verwüstung mit sich zog. Viele Strassen waren unpassierbar und auch ein großer Teil des Mullerthal Trail wurde mit in Leidenschaft gezogen. So mussten unsere Wanderführer Plan B und C rausholen und improvisieren. Dank der guten Zusammenarbeit mit unserem Busfahrer Michael von der Firma Trabold gelang Ihnen dies hervorragend.
Zunächst fuhren wir Beaufort, wo wir die Burgruinen besichtigten. einige der Teilnehmer waren von der Folterkammer beeindruckt. Eine Kostprobe des leckeren Johannisbeerlikörs durfte natürlich nicht fehlen. Da ein großer Teil der Wege unpassierbar ware  , wanderten wir anschliessend nur ein kurzes Stück in das Tal der Schwarzen Ernz. Deutlich waren noch die Spuren der Sinflut von der vergangenen Nacht zu erkennen. Am Nachmittag mussten wir unsere Wandertour abbrechen, weil ein Teil des Weges einfach weggespült war. Der 4 .Tag wurde von unseren Wanderführeren kurzerhand aus dem Hut gezaubert. Anstatt auf dem Mullerthal Trail in Luxemburg wanderten wir auf dem Felsenpfad in der Eifel. Beeindruckende Felsformationen, wundervolle Aussichten, idyllische Bachtäler, der Pfad entschädigte uns allemal. Höhepunkt war die Durchschreitung des Teufelsloches, ein schmaler Felsdurchlass. Am letzten Tage ging es nochmals auf den Mullerthal Trail. Von Consdorf ging es hinunter ins Mullerthal. Höhepunkt der Tour war die Durchschreitung des "Deiwepetz", eine ca. 90cm breiter  Felsdurchlass. Immer enger und dunkler wurde es in der Felsspalte und als man nichts mehr sah, machte der Weg eine Knick und auf der anderen Seite war das Ende erkennbar. Zahlreiche Felsformationen begleiteten uns noch auf dem letzten Stück des Weges, bevor wir wieder am Bus ankamen. Leider sind wieder 5 wundervolle Tage im Fluge vorbei gegangen. Trotz des Unwetters durften wir beeindruckende Wandertouren erleben. Ein herzliches Dankeschön geht hierfür an unsere Wanderführer, die uns eine nicht nur perfekt organisierten Ausflug boten, sondern auch kurzerhand einen Plan B parat hatten. Hervorragend hat auch wieder die Zusammenarbeit mit unserem Busfahrer funktioniert, der immer pünktlich da war. Da zeigt sich, das unser Wanderführer Jochen und unser Busfahrer Michael mittlerweile so gut eingespielt sind. Danke an alle und auch für die ganz tolle Harmonie die wiederum unter den Teilnehmern herrschte. Es wurde auch viel gelacht. Fazit : Ein ganz, ganz hervorragender Ausflug.
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