60plus, St. Paulus Künzelsau
Feuerbestattung oder doch Lavation?
- Foto: Foto privat
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60plus (ca. 45 Personen) hat sich auf den Weg zum Krematorium nach SHA gemacht. Allen war bewusst, dass dieses Ziel emotional berühren würde. Sich mit Fragen zum Ende des Lebens auseinander zu setzen, ist eine Herausforderung. Trotz bester medizinischer Versorgung werden wir alle sterben. Frau Lutz, die Geschäftsführerin, betreibt zusammen mit ihren Kindern am Standort das Krematorium. Hier ist es möglich, dass sich Angehörige vor Ort – ob am offenen oder geschlossenen Sarg - im schön gestalteten Abschiedsraum vom Verstorbenen verabschieden können. Es gibt keine Einschränkungen hinsichtlich Kleidung, Schuhe oder persönlicher Dinge, die man den Verstorbenen mitgeben mag. Von Sarg und Leichnam bleiben noch Knochenreste und gegebenenfalls Metalle, z.B. von Prothesen übrig. Die Metalle werden entnommen und Knochenreste zu Knochenmehl zermahlen. Alles passt in eine Urne. Eine Verbrennung ist sehr energieintensiv. Ein neues Verfahren, genannt „Lavation“, das ca. 90 % der Energiekosten einsparen würde, ist in BW noch nicht zugelassen. Mit ihrer sehr einfühlsamen Art gelang es Frau Lutz, ihre Gäste nach einem hoch interessanten, bewegenden Nachmittag mit einem guten Gefühl zu verabschieden. Die Veranstaltung fand ihren Abschluss bei intensiven Gesprächen in einer lokalen Gastronomie.
Organisation:60plus St. Paulus aus Künzelsau |
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| Hallstattweg 13, 74653 Künzelsau | |
| +49 7940 8142 | |
| 60plus.stpaulus@gmail.com | |
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