„Einander offen begegnen“ – Motto des Jubiläums 20 Jahre DRK-Demenz-Betreuungsgruppen

Ulrich Hald, Initiatior Demenz-Arbeit und Leiter Soziale Dienste, Initiatorin Demenz-Arbeit Waltraud Dirnberger, Christa Kokoska, Geschäftsführer Bernd Thierer beim 20-jährigen Jubiläum DRK-Demenz-Betreuungsgruppen. Foto: DRK Hohenlohe M. Herrmann
Künzelsau: DRK-Kreisverband Hohenlohe - Gaisbach |

Damals Pionierarbeit – heute feste Institution: 20 Jahre DRK Demenz-Betreuungsgruppen 

Die Feier im September fand Anklang mit weit über 100 Besuchern. Das DRK Hohenlohe und Ulrich Hald, Leiter Soziale Dienste, und Waltraud Dirnberger, ehemalige Leiterin Seniorenarbeit, hatten vor 20 Jahren in Pionierarbeit sich diesem damals nicht existenten Themenfeld gewidmet und für Entlastung bei Angehörigen gesorgt. Vor 20 Jahren war Alzheimer kein Thema - es war ein Tabu. Man sprach nicht darüber, höchstens galt jemand als „verkalkt“. Hald und Dirnberger gaben dem Thema Aufmerksamkeit, leisteten Aufbauarbeit, gründeten die Betreuungsgruppen, organisierten eine Tagespflege und bauten die Demenzarbeit auf. Dies in einer Zeit, in der Krankheit und Verbreitung noch lange nicht erkannt war. Die Ärzteschaft kam mit ins Boot, man brachte die Krankheit in das Bewusstsein. Heute gilt der Kreisverband als Experte in Sachen Demenz. Es gibt Aufklärung, Schulung, Beratung über Krankheit und Leistungen der Pflegeversicherung, Betreuungsangebote und Austausch für Angehörige. Ulrich Hald sagte: „Es war eine riesige Herausforderung, wir haben Pionierarbeit geleistet. Ich bin dankbar voll des Lobes für die ehrenamtlichen HelferInnen und MitarbeiterInnen.“ Auch Waltraud Dirnberger bedankte sich,. „das war mir eine echte Herzensangelegenheit, wir sind keine Aufbewahrungsgesellschaft hier!“
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