Gemeinsam die Umwelt schützen

Diskussion über das Volksbegehren stieß auf großes Interesse
Groß war das Interesse bei der Veranstaltung, zu der die CDU Pfedelbach, Bretzfeld und Öhringen/Zweiflingen auf den Hof Heinrich eingeladen hatte. Fast 200 zumeist betroffene Bürger waren gekommen, um mit den MdL Dr. Patrick Rapp und Arnulf von Eyb über Auswirkungen der Initiative "Rettet die Biene" zu diskutieren. Gemeinsam der Appell von Politikern, Landwirten und Weinbauern, Lösungen zu entwickeln, die den Umweltbelangen und den Erfordernissen von Landwirtschaft und Weinbau entsprechen.
Kritik gab es an den Folgen des Volksbegehrens für die Obst- und Weinbaubetriebe: Auf rd. 400 ha Reb- und Obstflächen im Hohenlohekreis wäre kein Anbau mehr möglich. Ein Verbot des Pflanzenschutzes würde Familienexistenzen bedrohen, wertvolle Kulturlandschaften zerstören und die Erzeugung regionaler Produkte massiv einengen. Und dies gleichermaßen für ökologischen wie konventionelln Anbau.
Volle Übereinstimmung bei Zuhörern und Referenten – darunter der Präsident des Weinbauverbandes Württemberg Hermann Hohl und der Vorsitzende des Bauernverbandes Schwäbisch Hall-Hohenlohe-Rems Jürgen Maurer - herrschte deswegen bei der Forderung nach Kompromissen. Ein solcher soll u.a. in einem eigenen Gesetzesentwurf in Form eines Volksantrages „Gemeinsam die Umwelt schützen“ auf den Weg gebracht werden.
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