Schwetzinger Schlossgarten, Teil 1
Ein wunderschöner Park mit vielen Highlights.

Eingang Schloss Schwetzingen
29Bilder
  • Eingang zum Schloss und Schlossgarten. Welch ein Glück, Gästeführer in Rokokorobbe verlassen gerade das Gelände.
  • Foto: Daniela Somers
  • hochgeladen von Daniela Somers

Nach meinem kurzen Rundumblick auf dem Schwetzinger Schlossplatz ging es dann an die Besichtigung des Schlossparks.
Schon im Jahre 1350 wurde eine wehrhafte Wasserburg erwähnt. Nachdem der Besitz 1427 an den Kurfürsten Ludwig III. ging, wurde es mehrfach umgebaut und diente als Jagdschloss. Gegen Ende des Dreißigjährigen Kriegs wurde es zerstört. Danach wurde es unter Kurfürst Karl Ludwig wieder aufgebaut und im Pfälzischen Erbfolgekrieg erneut bis auf die Grundmauern zerstört. Seine heutige Form erhielt das Schloss unter Kurfürst Johann Wilhelm, der es ab dem Jahr 1697 wieder größer aufbauen ließ. 1718 kam Kurfürst Carl Philipp in die Kurpfalz und ließ das Anwesen als Sommerresidenz und Jagdschloss ausbauen. Damals war der Park aber noch kleiner. Unter seinem Nachfolger Kurfürst Carl Theodor wurde der Park dann erweitert. Zuerst im  französischen Barockstil. In den nächsten 50 Jahren ließ Carl Theodor den Garten durch den Architekten Nicolas de Pigage erweitern und mit zahlreichen Gartenarchitekturen und Skulpturen ausstatten.
Zudem wurden Teile des Park in Form der englischen Landschaftsgärten angelegt. Wofür der Gartenkünstler Friedrich Ludwig von Sckell verantwortlich war. Heutzutage erstreckt sich der Schlosspark auf 72 Hektar und vereint die strenge Geometrie des französischen Barockgartens mit der Natürlichkeit eines englischen Landschaftsparks. Dazu kommen über 80 Skulpturen (Figuren, Vasen, Büsten) von verschiedenen Bildhauern der damaligen Zeit. Zudem gibt es zahlreiche Bauwerke und Brunnen im Park zu entdecken.
Ich war 3 Stunden im Park unterwegs und habe es in dieser Zeit nicht geschafft alles anzuschauen. Meinen Beitrag über den Schlosspark habe ich in mehrere Teile unterteilt. Es gab so viel zu erkunden zu sehen und zu fotografieren, dass ich mir sogar eine Kaffeepause untersagt habe. Wie immer sind die Bilder untertitelt. In diesem Teil war ich rund um das Kreispaterre unterwegs und deswegen gibt es auch einige Statuen zu sehen. Im nächsten Teil zeige ich euch einige der Bauwerke im Park.

Privatperson:

Daniela Somers aus Untergruppenbach

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