Ein friedliches Miteinander von Stadttauben und Menschen

Eine Taube, die sich in dem wieder verschlossenen Netz stranguliert hat.

Seit Dienstag vor einer Woche, am Wochenende darauf und auch zu Beginn der Kalenderwoche 20 gab es sowohl für Hausbesitzer als auch für die Stadttauben selbst große Probleme in dem engen Gang zwischen den Gebäuden OXN und "Die Brille" in Künzelsau.

Die Tauben hatten sich dort eingenistet und fanden trotz Verjagens der Reinigungsfirma und der Hilfe von Mitgliedern der Taubenfreunde Künzelsau e.V. am Wochenbeginn  immer wieder ein Schlupfloch um erneut aufzutauchen. Leider aber ist das Problem am darauf folgenden Wochenende insofern eskaliert, dass das  von einem Mitarbeiter der Firma bewusst gelassene Ein- und Ausflugloch in einem der Netze von Unbekannt bereits wieder verschlossen wurde. Daraufhin hing am Samstag unter der Dachrinne eine sich strangulierte Taube im Netz, und am Montag konnten Mitglieder der Taubenfreunde hinter der Türe in der Hauptstraße eine weitere tote Taube bergen.

Solange das Problem, von dem inzwischen das Veterinäramt und auch die Stadt wissen, nicht endgültig und zur Zufriedenheit aller gelöst ist, weisen die Taubenfreunde hier auf den Paragraphen 13, Absatz 1, des TierSchG hin, gerade auch im Hinblick auf Tauben, damit aus Unkenntnis keine Verstöße gegen das Tierschutzgesetz unternommen werden. Die Taubenfreunde Künzelsau e.V. die auch das Taubenhaus betreuen, können den Unmut von Passanten und Hausbesitzern wegen dem Taubendreck verstehen. Ihr Anliegen ist es jedoch ein friedliches Miteinander von Menschen und Tauben in ihrer Stadt zu erreichen.

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