Schwetzinger Schlossgarten, Teil 3
Alles rund ums Ende der Welt im Schlossgarten.

Schlosspark Schwetzingen, Bassin der wasserspeienden Vögel
25Bilder
  • Mein erster Blick zum Bassin der wasserspeienden Vögel.
  • Foto: Daniela Somers
  • hochgeladen von Daniela Somers

Nachdem ich am nordwestlichen Rand des Parks das römische Wasserkastell und den Tempel der Botanik besichtigt hatte, gings dann weiter wieder Richtung Westen. Der Park ist so groß und durch seine vielen Wege auch recht unübersichtlich. Ich bin zuerst am Bassin der wasserspeienden Vögel angekommen. Hier spiegelt sich eine Fabel nach dem griechischen Dichter Aesop wieder, die besagt, dass der Uhu der einzige Vogel sei der seine Artgenossen tötet. Man sieht in einem Bassin den Uhu wie er einen Fasan in seinen Klauen hält. Rundum über dem Bassin sind verschiedene Vögel zu sehen, die ihrem Ärger darüber kund tun in dem sie Wasser auf den Uhu speien. Und so geht hier auch das Wasser einmal andere Weg als in einem normalen Wasserspiel. Nicht von unten nach oben, sondern von oben nach unten. Man kann unterhalb der Wasserfontänen durchlaufen. Entlang von Volieren und kleinen Pavillons erlebt man so den Ärger der anderen Vögel. Zumal man durch die Volieren auch immer von Vogelgezwitscher begleitet wird. In der Verlängerung dieser Anlage sieht man einen Laubengang. (Heutzutage abgesperrt). Bei dieser Anlage handelt es sich um das sogenannte Perspektiv mit dem „Ende der Welt“. Eine gemalte Augentäuschung. Nach einem langestreckten Laubengang sieht man ein Landschaftsgemälde. Das Gemälde ist in der Mitte eines mit Edelsteinen, Muscheln und Malereien verzierten Pavillons. Doch nicht direkt im Pavillon, sondern hinter einer Öffnung in der Mitte. Das Landschaftsbild wurde zudem auf einer konkaven Wand in Freskotechnik aufgemalt. Und somit entsteht eine perfekte Sinnestäuschung. Man hat das Gefühl hier würde unsere Welt aufhören und man würde einen Blick in eine andere Welt haben. Mein Weg hat mich danach wieder ein Stück Richtung Arboretum geführt. Da ich noch das Teehaus sehen wollte. Dieses kleine Häuschen, auch Porzellanhäuschen genannt, zeigt Rotterdamer Fayencefliesen des 18. Jahrhunderts. Sie wurden dort in Zweitverwendung angebracht. Ursprünglich stammen sie aus der Orangerie. Das ganze Häuschen ist von oben bis unten mit diesen Fliesen beklebt. Das hat schon eine tolle Wirkung. Und im nächsten Teil gehts wieder ein Stückchen zurück und zum Badehaus. Wie immer sind die Bilder untertitelt.

Privatperson:

Daniela Somers aus Untergruppenbach

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